Die blaue Kornblume kommt als Heilpflanze vor allem bei Verdauungsbeschwerden, Augenkrankheiten und Hautproblemen zum Einsatz. Sammler sollten vorsichtig sein: Sie steht unter Naturschutz. Mehr zur Kornblume im Kräuterlexikon.
Die Kornblume (Centaurea cyanus) gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine alte Heilpflanze. Sie wurde bereits in der Antike eingesetzt. Ursprünglich stammt sie aus dem östlichen Mittelmeerraum, mittlerweile ist sie jedoch auf der ganzen Welt zu finden.
Da sie bevorzugt an Getreidefeldern wächst, wurde sie lange Zeit aber auch als Unkraut bekämpft. Mittlerweile steht sie unter Naturschutz. Die Kornblume wird 20 bis 80 Zentimeter hoch und hat behaarte Blätter. Ihre Blüten sind blau und von Juni bis Oktober zu sehen.
In der Heilkunde werden die Blüten verwendet. In freier Natur ist das Sammeln aber verboten, da die Kornblume unter Naturschutz steht.
In erster Linie wird die Kornblume bei Verdauungsbeschwerden, Hautproblemen und Augenkrankheiten eingesetzt. Sie kann als Tee getrunken werden, aber auch die äußerliche Anwendung ist möglich. Bäder können bei Hauterkrankungen helfen und Juckreiz lindern.
Kompressen mit Tee helfen bei geschwollenen Augen. Gesichtswasser mit Kornblumen kann außerdem bei unreiner Haut angewendet werden. Die Blütenblätter sind auch ein farblich ansprechender Zusatz in Salaten und regen so die Verdauung an.
Wenn eine Allergie gegen Korbblütler vorliegt, sollte die Kornblume nicht verwendet werden. Auch eine Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht empfehlenswert.