Wolfsmilch als Heilpflanze: Heilwirkung von Wolfsmilch

Wolfsmilch gehört zu den Giftpflanzen und sollte deshalb außer in Fertigpräparaten keinesfalls eingenommen werden. Das gezielte äußere Auftragen soll gegen.

Wolfsmilch gehört zu den Giftpflanzen und sollte deshalb außer in Fertigpräparaten keinesfalls eingenommen werden. Das gezielte äußere Auftragen soll gegen Warzen und Hühneraugen wirken. Mehr im Kräuterlexikon.

Allein in Mitteleuropa finden sich über 40 Arten der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia), die zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) zählt. Alle dieser Arten sind zu den Giftpflanzen zu rechnen. Hierzulande finden sich am häufigsten die Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), die Sonnenwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia) und die Garten-Wolfsmilch (Euphorbia pepulus).

Sie werden zehn bis 15 Zentimeter hoch und enthalten wie alle anderen Wolfsmilcharten einen Milchsaft, der zwar giftig aber in bestimmter Darreichungsform auch medizinisch wirksam ist.

Achtung! Der Milchsaft reizt die Haut und darf nicht eingenommen werden, siehe Nebenwirkungen. Deshalb gilt: Wolfsmilch darf nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder ganz gezielt äußerlich angewandt werden.

Aber: Das Auftragen des Milchsafts kann durch seine ätzende Wirkung gegen Warzen oder Hühneraugen wirken, auch zur Enthaarung an unerwünschten Stellen soll die Flüssigkeit geeignet sein. Die Homöopathie setzt Wolfsmilch zum Beispiel in Mitteln gegen Heuschnupfen ein.

Bei Wolfsmilch ist große Vorsicht geboten. Der Milchsaft der Pflanze reizt die Haut und lässt sie anschwellen und schmerzen. Die Einnahme des Safts wirkt abführend bis giftig, dasselbe gilt für die Samen der Wolfsmilch.

Es gibt auch Zimmerpflanzen, die zu den Wolfsmilchgewächsen zählen, zum Beispiel der Weihnachtsstern und der Christusdorn.

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