Schinkennudeln: Nudelreste? Einfach verbraten! | ZEITmagazin

Jede Familie kocht Schinkennudeln etwas anders. Unsere Autorin kennt das beste Rezept. © Sebastian König für ZEITmagazin ONLINE Ein echter Kindheitsklassiker.

Jede Familie kocht Schinkennudeln etwas anders. Unsere Autorin kennt das beste Rezept.
© Sebastian König für ZEITmagazin ONLINE

Ein echter Kindheitsklassiker sind Nudeln in Butter-Schinken-Soße. Das Resteessen geht schnell, schmeckt jedem – und weckt garantiert schöne Erinnerungen.

Wenn ich in meinem Freundeskreis das Gericht „Schinkennudeln“ erwähne, entstehen bei allen stets Bilder im Kopf,
Kindheitserinnerungen, die oft noch mit den Lieblingsrezepten der Oma zu tun
haben. Meiner Meinung nach braucht dieses Gericht noch nicht einmal die
allerbesten Zutaten, um geliebt zu werden. Richtig gut wird es natürlich, wenn
man es mit selbstgemachten Nudeln und hochwertigem Schinken zubereitet. Dann
geht es allerdings nicht ganz so schnell.

Tempo ist in vielen Familien allerdings der Anspruch. Bei meiner Oma, die neben ihrer Tätigkeit als Näherin den
Haushalt schmiss, war die Woche immer bis oben hin voll. Der Sonntag begann
früh am Morgen, denn mittags um zwölf musste der Schweinebraten mit selbst
geriebenen Kartoffelklößen
auf dem Tisch stehen. 30 große Klöße
waren normal in den Sechzigerjahren. Was übrig blieb, gab es tags darauf geschnitten und gebraten.

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