Fischfrikadellen in Chili-Paprika-Sauce: Wer würde da nicht anbeißen?

Zarte Fischfrikadellen in pikanter Chili-Paprika-Sauce. © Yuki Sugiura/​The Guardian. Food Styling: Hanna Miller. Prop Styling: Jennifer Kay. Food Assistenz: Verity Walcott.

Zarte Fischfrikadellen in pikanter Chili-Paprika-Sauce.

© Yuki Sugiura/​The Guardian. Food Styling: Hanna Miller. Prop Styling: Jennifer Kay. Food Assistenz: Verity Walcott

Wenn Fischfrikadellen in scharfer Soße schwimmen, ist es vorbei mit der Schonzeit für den Gaumen. Ein außergewöhnliches Pfannengericht, dem man gern ins Netz geht.

Jede Familie hat ihr ganz eigenes Schärfeempfinden,
und selbst unter den einzelnen Familienmitgliedern gibt es Unterschiede, was
die Toleranz oder gar Vorliebe für Capsaicin angeht – jene Chemikalie, die der Chilischote
ihre typische Schärfe verleiht. Wir beide sind ein gutes Beispiel dafür:
Während Sarit bewusst alles allzu Pikante meidet, möchte ich, dass mein Essen zurückbeißt, wenn
ich hineinbeiße. Unser Kompromiss ist ein Glas Chilisauce, das ich zu jeder
Mahlzeit für mich auf den Tisch stelle. Aber es gibt auch einige
– wenn auch nur sehr wenige – Gerichte, die diese Kluft überbrücken, weil hier
genau die richtige Schärfe benötigt wird, um die Aromen zur Geltung zu bringen,
während zu viel davon sie zerstören würde. Und das
hier ist so eins: Zarte Fischfrikadellen mit einer komplexen, aber kräftigen Note
von frischem Koriander in einer leckeren, fruchtigen Paprikasauce. Bei diesem
Gericht brauche ich meine Chilisauce nicht hervorzuholen. Sarit
nimmt ihrerseits das Brennen und die triefende Nase gerne in Kauf, weil sie
dieses absolut köstliche Rezept so liebt.

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