Hering von Ikea: Hinter schwedischen Sardinen

Lange gesucht und endlich gefunden: In der Serie „Ode an ein Ding“ feiern wir jede Woche völlig subjektiv ein Produkt..

Lange gesucht und endlich gefunden: In der Serie „Ode an ein Ding“ feiern wir jede Woche völlig subjektiv ein Produkt. Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 13/2025.   

Okay, hier kommt mein schönstes Ikea-Erlebnis. Vor ein paar Jahren gehe ich mit meiner Frau die Treppe hinunter in die SB-Halle. Vor uns läuft ein Paar.  

„Guck mal: Ivar!“, sagt der Mann fröhlich und zeigt auf ein Holzregal. „NEIN!! WIR KAUFEN SICHER KEIN SCHEISS-IVAR!“, schnauzt ihn seine Partnerin an. Meine Frau und ich kichern. Was wir an jenem Tag kauften: keine Ahnung. Ob wir zu jener Zeit selbst ein Ivar-Regal besaßen: klar doch, mehrere. Was ich damals lernte: Besuche bei Ikea sind unterhaltsam, aber gefährlich. Und irgendwann im Leben kommt der Punkt, an dem man nur noch ganz wenige Dinge von dort braucht. Hering zum Beispiel. Präziser: Hering in Senfsoße.  

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