Arancini: Die beste Erfindung seit es Reis gibt

Streng genommen heißen die runden Bällchen Arancine, nur die spitz zulaufenden Arancini – zumindest auf Sizilien. © Sebastian König für ZEITmagazin.

Streng genommen heißen die runden Bällchen Arancine, nur die spitz zulaufenden Arancini – zumindest auf Sizilien.
© Sebastian König für ZEITmagazin ONLINE

Aus Resten, aber kein Resteessen: Arancini sind die leckerste Idee des kulinarischen Siziliens. Am besten isst man sie mit der einen Hand, in der anderen ein Glas Spritz.

Gleich zu Beginn muss ich etwas
gestehen: Ich mag Reis eigentlich nicht besonders. Mit einer wichtigen Ausnahme:
dem Risotto. Und der gelingt mir – dank selbst gemachter Hühnerbrühe, einer (un-)gehörigen
Menge Butter, der Reissorte Carnaroli und leidenschaftlichem Rühren – richtig
gut. Sagen zumindest meine Gäste.

Aber Basmatireis, roter oder
schwarzer Reis, Duftreis, Bombareis, Sushireis oder Patnareis kommen in meiner
Küche sehr selten vor. Dabei ist Reis eine universelle Quelle von
Kohlenhydraten, die auf allen Kontinenten als Grundnahrungsmittel gebraucht und
genossen wird. Zum Beispiel auf Sri Lanka. Dort liebe ich Rice-and-Curry-Gerichte,
die ich mittags am Straßenrand in einem einfachen Lokal esse, aber immer ohne
Reis bestelle. Ich ernte oft verständnislose Blicke, aber dafür probiere ich
alle Arten von Gemüse. Mit den Händen.

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